Vorstand

Alexander Fleischer

Präsident
Alexander Fleischer

PricewaterhouseCoopers AG
Corina Atzli

Corina Atzli

Bühler Management AG
David Brügger

David Brügger

GENERALI
Tina Felber

Tina Felber

Siemens Schweiz AG, Building Technologies Division
Jean-Luc Ferrazzini

Jean-Luc Ferrazzini

Kaba Management + Consulting AG
Clarissa Haller

Clarissa Haller

ABB Ltd.
Stephan Howeg

Stephan Howeg

Adecco Group
Thomas Truttmann

Thomas Truttmann

McDonald's Suisse Restaurants Sàrl
Nina Volles Bird

Nina Volles Bird

Università della Svizzera italiana (University of Lugano)
 

Zweck, Ziele & Aktivitäten 

Für seine Mitglieder organisiert der .HarbourClub. regelmässige Club-Lunches zum informellen Erfahrungsaustausch. Im geschlossenen Kreis der Mitglieder führt er sporadisch "Guerilla-Workshops" durch, an denen eine vertiefte professionelle Auseinandersetzung mit einem Thema sowie der Austausch von praktischen Erfahrungen im Vordergrund stehen. Der Club organisiert auch öffentliche Veranstaltungen zu Themen, welche für Chief Communications Officers und ihr Rollenverständnis von Interesse sind. 

Grusswort des Präsidenten

Liebe Interessenten
Liebe .HarbourClub. Mitglieder

Der .HarbourClub. ist ein Forum für Führungskräfte, die sich in der traditionellen Verbandsstruktur der Kommunikationsbranche nicht mehr zu Hause fühlen: Leute, für welche die Bezeichnungen Pressesprecher, PR-Leiter, Sponsoring-Verantwortlicher oder Werbeleiter zu kurz greifen, weil sie eben Verantwortung für die gesamte Kommunikation des Unternehmens tragen. Der Club wurde im Jahr 2000 im Harbour House in Zürich gegründet – daher der Name. Die Mitgliederzahl ist auf 100 beschränkt. Mitglieder sind aktive Chief Communications Officers (CCO) von Schweizer Organisationen und maximal zehn Personen, welche in der Schweizer Kommunikationslandschaft eine wichtige Rolle spielen.

Im Grunde ist ein Chief Communication Officer eine Art Anwalt, der das Unternehmen gegenüber der öffentlichen Meinung vertritt. Die Gesetze, an welchen er sich orientiert, sind die Aufmerksamkeit sowie die Konstruktion von Wahrnehmung, Meinung und Realität. Vor dem Gericht der öffentlichen Meinung können Vertrauen, Authentizität und als Resultat davon Glaubwürdigkeit gewonnen oder verloren werden. Dabei nimmt der CCO auch Einfluss auf die Meinungsbildung. Gerne wird dies als anrüchig dargestellt, was jedoch auf der naiven Vorstellung basiert, dass es eine objektive Wahrheit gibt. Die wahrgenommene Realität wird jedoch konstruiert, und wer sich nicht einbringt, vergibt die Chance zu erklären, was in einer Organisation warum geschieht.

Vertrauen, das Ziel der Arbeit eines CCO, ist schnell verloren. Zudem trägt der CCO das Risiko, dass, während er das Unternehmen argumentativ vertritt, ihm vom Unternehmen durch eine falsche Handlung der Boden unter den Füssen weggezogen wird. Deshalb gehört es auch zu seiner Aufgabe, im Unternehmen Klartext zu reden, Einfluss zu nehmen und dafür zu sorgen, dass alles in die richtige Richtung läuft. Denn er ist Bedenkenträger, Vorschlagender, Mitgestalter. Und je wichtiger die öffentliche Meinung für die Organisation, desto grösser die Bedeutung des CCO im Unternehmen.

Der CCO wirkt meist im Hintergrund. Er ist Berater sowie Treiber und weniger Akteur im Rampenlicht. Für den externen Auftritt haben immer mehr Kommunikationsverantwortliche einen spezialisierten Mediensprecher im Team. Der Wandel der Aufgaben des CCO lässt sich auch am Profil der Persönlichkeiten ablesen, die im Verlauf der Zeit diese Rolle wahrnahmen. Waren in den ersten Jahrzehnten des letzten Jahrhunderts häufig Adlige in dieser Funktion anzutreffen, die sich aufgrund ihrer Vernetzung und ihrer Fähigkeiten auf den unterschiedlichen Parketts sicher zu bewegen wussten, haben in einem zweiten Schritt viele Lehrer den Wechsel in die Kommunikation vollzogen. Ihre gute Allgemeinbildung, die Begabung, sich rasch in neue Themen einzuarbeiten, sowie ihre empathischen Fähigkeiten waren wohl ausschlaggebend. Danach, als Medienarbeit die Königsdisziplin der Kommunikation wurde, wechselten immer mehr Journalisten in die Unternehmen, da sie pfannenfertige Texte liefern konnten. Heute sehen wir eine Ökonomisierung des Berufstandes. Der Druck wächst, nachzuweisen, dass die Arbeit der Kommunikationsabteilung effizient und wirkungsvoll organisiert ist.

Die aufgezeigten Kompetenzen haben sich nicht abgelöst, sondern summiert: Heute werden von einem CCO alle aufgezählten Fähigkeiten erwartet. In Zukunft werden Konsumenten, Mitarbeiter und die Öffentlichkeit von einem Unternehmen immer mehr erwarten, dass es ihnen Ideen und Werte vermittelt und dazu beiträgt, „dass die Welt besser wird“. Dies ist eine ungewohnte Rolle für viele Unternehmen, und der CCO ist gefordert, dieser Entwicklung Rechnung zu tragen und Antworten zu liefern.

Alexander Fleischer, Präsident .HarbourClub.

 

Mitgliedschaft

Wecken wir Ihr Interesse? Möchten Sie als Kommunikationsleiter/in zum Erfahrungsaustausch im .HarbourClub. beitragen? Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung.

Vereinsstatuten 

Präambel
Der «.HarbourClub. Chief Communications Officers» hat zum Ziel, seinen Mitgliedern mit gemeinsamen Interessen im Bereich der Kommunikation von Organisationen eine informelle Plattform für den Informations- und Erfahrungsaustausch zur Verfügung zu stellen. Als "Club" im eigentlichen Sinne beschränkt er Aufwand, Führung und Administration auf ein Minimum und übt keine verbandsähnlichen Aktivitäten aus.